Geschichte des USLZ
Die Bemühungen um ein Salzburger Landessportzentrum reichen zurück bis in die späten 60-er Jahre. Zusammen mit der Stadt Salzburg und der Universität wurden mehrfach Standorte geprüft. Alle diese Bemühungen zeigten jedoch, dass entweder das Gelände von der Fläche her nicht geeignet war, dass raumordnungsmäßige Bedenken entstanden oder aber einer der beteiligten Partner ablehnte, sodass eine Verwirklichung nicht in Angriff genommen werden konnte.1976 waren wiederum mehrere Standortvarianten im Gespräch, darunter erstmalig auch das Seminarzentrum "Haus Rif", welches dem Verband Österreichischer Volkshochschulen in Wien gehörte und ca. 10 km außerhalb Salzburgs gelegen ist (Gemeindegebiet Hallein). 1979 wurde dann zwischen den sich abzeichnenden Partnern Bund (für die Universität Salzburg), Land Salzburg und Stadtgemeinde Hallein einerseits und dem Verband Österreichischer Volkshochschulen - Haus Rif andererseits intensiv verhandelt bzw. ein Rahmenvertrag abgeschlossen, welcher mit 1. 1. 1985 durch einen Folgevertrag abgelöst wurde. Darin wurde der Verband Österreichischer Volkshochschulen als Bauherr und künftiger Betreiber des Sportzentrums angeführt. Die Universität Salzburg, das Land Salzburg und die Stadtgemeinde Hallein wurden entsprechend der von ihnen geleisteten Investitionsanteile als künftige Nutzer angeführt, während dem Verband Österreichischer Volkshochschulen, der Liegenschaften und Baulichkeiten eingebracht hatte, als Vermieter auch ein gewisser Benutzungsanteil verbleiben sollte. Der besondere Vorteil der vertraglichen Regelung lag darin, dass der Bund (Universität Salzburg) 55 % der Betriebskostenzu tragen hatte, das Land die verbleibenden 45 %.
Nach der Durchführung eines Architektenwettbewerbes im Jahr 1982, in welchem das Wiener Architekturbüro Neufra als Sieger hervorging, wurde im Jahr 1983 das Projekt bei der zuständigen Baubehörde eingereicht und im März 1984 mit dem Bau der Sportanlage begonnen. Im Sommer 1985 konnte der Rohbau fertig gestellt werden und bereits in der ersten Märzwoche 1986 wurde der ordentliche Betrieb aufgenommen.
Am 29. Juni 1986 wurde die Anlage vom damaligen Unterrichtsminister Dr. Herbert Moritz feierlich eröffnet. Konzipiert wurde das Sportzentrum in erster Linie als Ausbildungs- und Trainingsstätte mit einer jährlichen Auslastung von ca. 90.000 Nutzern. Die Betriebskosten wurden seinerzeit auf ATS 17 Millionen im Jahr geschätzt. Die Gesamtbaukosten beliefen sich auf ATS 300 Millionen, wobei den Sportlern eine Trainingsfläche von ca. 30.000 m² zur Verfügung gestellt wurde (Hallen und Außenanlagen).
Die "Sportlerstadt", wie Rif genannt wird, bietet alles, was das Herz begehrt. Eine große Schwimmhalle mit Sprung- und Tauchanlage, ein Behinderten- und Sportschwimmbecken, Sauna und Sportmassageeinrichtungen, drei eigene Hallen für die Turn- und Gymnastikausbildung sowie für Ballspiele, Tennishalle, Kegelhalle, Schießhalle, Kraftkammern usw. Leichtathletik kann auf modernsten Anlagen im Freien trainiert werden, ebenso wie Tennis auf Sand- und Hardcourtplätzen und Fußball auf 3 Spielfeldern.
Noch während des ersten Betriebsjahres wurde der Bau des 25 m hohen Kletterturmes von Prof. Rüdiger Fahrner in Angriff genommen und ein Jahr später eröffnet. Dieses Kunstwerk, welches u.a. auch mit den Mitteln für "Kunst am Bau" finanziert wurde, stellt somit eine Kombination aus Kunstwerk und Sportgerät dar. Jährlich wird dieser Turm von ca. 15.000 Kletterern aus dem In- und Ausland benützt.
Im Jahr 1988 wurde am Ursteinstausee, welcher nur ca. 2 km vom Sportzentrum entfernt liegt, mit dem Bau eines Bootshauses begonnen, welches im Mai 1989 feierlich eröffnet wurde. Das Bootshaus umfasst in seinen beiden Geschossen zwei Umkleidekabinen sowie Abstellplätze für Renn- und Trainingsboote. Den Nutzern (hauptsächlich Sportlern des RC Möve, des Universitäts-Sportinstitutes und der HSZ 8) steht mit der Salzach eine rund 9 km lange Flachwassertrainingsstrecke zur Verfügung. Leider wurden im selben Jahr grobe Mängel in der Schwimmhalle festgestellt und es musste eine umfangreiche Sanierung durchgeführt werden. Erst im Jahr 1991 konnte das Schwimmbad den Sportlern von Rif wieder zur Verfügung gestellt werden.
Aufgrund der ständig steigenden Nutzerzahlen wurde bereits 1990 mit dem Bau von zwei weiteren Garderoben unter dem Eingangsbereich begonnen und im Jahr 1991 fertig gestellt. Im Lauf der weiteren Jahre wurden im Gelände des ULSZ folgende Sportanlagen dazugebaut: zwei Beachvolleyballfelder, eine Street-Basketballanlage, ein Fitnessparcours, ein Kinderspielplatz, eine Inlineskate-Hockeyanlage, zwei Tennis-Hardcourtplätze im Außenbereich sowie ein Fußreflexzonen-Kneipp-Parcours.
Wegen des idealen Standortes versuchten von jeher verschiedene Interessensgruppen, in Rif Aufnahme zu finden. Optimale Trainingszeiten ließen die Interessierten Schlange stehen: Vereine, Leistungszentren und Nationalmannschaften erkannten Rif als idealen Standort. Doch nicht nur als Ausbildungs- und Trainingsstätte wurde das ULSZ zum Zentrum des Salzburger Sports.
So dauerte es nicht lange, bis man Rif als Wettkampfstätte entdeckt hatte. In den vergangenen 14 Jahren kam es zur Durchführung von 161 Österreichischen Meisterschaften, 129 Universitätsmeisterschaften, 277 Landesmeisterschaften, 1797 Trainingslehrgängen und annähernd 8.150 sogenannte "sportliche Veranstaltungen" wie die Durchführung diverser Meisterschaftsspiele im Salzburger Sport. Neben dem alltäglichen Trainings- und Ausbildungsbetrieb ergibt dies eine wöchentliche Wettkampfauslastung von ca. 11 Wettkämpfen. Die Benutzerfrequenz stieg von 83.714 im Jahr 1986 auf 383.566 im Jahr 2002.
Parallel zur Eröffnung im Jahr 1986 kam es auch zur Installierung von einer für den Salzburger Sport sehr wichtigen Institution: der Heeressport- und Nahkampfschule (HSNS), kürzlich auf HSZ 8 umbenannt (Heeresleistungssportzentrum). Über 400 Spitzensportler konnten bisher im benachbarten Haus Rif (40 Betten stehen der HSZ zur Verfügung) untergebracht werden. Die Reihe der namhaften Sportler erstreckt sich von Niki Stajkovic, Georg Werthner, Heinz Kuttin, Andreas Goldberger, Felix Gottwald, Mario Stecher, Patrick Reiter und Ludwig Paischer bis hin zu Klaus Ambrosch und Ralph Kreibich.
Aber auch das 1986 ins Leben gerufene Schulsportmodell (SSM) für Leistungssportler wurde in Rif heimisch. Neben diesen Institutionen siedelten sich diverse Spitzensportler und Spitzensportmannschaften in Rif an. Der Bundesligist SV Wüstenrot Salzburg oder der Österreichische Volleyballvizemeister Uniqa Salzburg trainieren hier ebenso wie Olympiasieger Fritz Strobl, Alexandra Meißnitzer oder Ralf Schuhmacher.
Trotz der festgelegten Prioritäten (universitäre Ausbildung und Leistungssport) fand auch der Breitensport seine Berücksichtigung. Neben den frei zugänglichen Sportanlagen (Fitnessparcours, Funpark, Beachvolleyballanlage usw.) wurden gezielte Aktionen wie Gymnastik für Jedermann, Eltern-Kind-Turnen, "Jugend zum Sport" oder "Move for fun" in Rif eingerichtet. Somit konnte vor allem in den freien Übungszeiten die Auslastung optimiert werden.
Durch das vom Verband Österreichischer Volkshochschulen miteingebrachte „Seminarzentrum Haus Rif" standen von 1986 bis 1992 80 Betten sowohl für den Seminarbetrieb des VÖV als auch für diverse Fortbildungsveranstaltungen zur Verfügung. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde der Beherbergungsbetrieb 1992 eingestellt. In den frei gewordenen Räumlichkeiten konnte vorübergehend die Universität untergebracht werden, die durch die Schaffung der Trainings- und Bewegungswissenschaftlichen Abteilung einen erhöhten Raumbedarf für diverse Labors und Unterrichtsräume hatte. Mit Hilfe dieser Labors konnten seither sowohl für den wissenschaftlichen Forschungsbetrieb der Universität als auch für den Sport im Bundesland Salzburg hervorragende Impulse in den Bereichen Leistungsoptimierung, Prävention und Eignungsdiagnose gesetzt werden.Das ULSZ, das in seinem ursprünglichen Konzept für eine Nutzung von ca. 80.000 Personen jährlich geplant war, hat sich sehr schnell zum Schwungrad des Salzburger Sports entwickelt, sodass sich die Räumlichkeiten schon bald als nicht ausreichend erwiesen.
Aus diesem Grund wurde 1993 die Arbeitsgruppe Rif mit Vertretern des Bundes und des Landes Salzburg ins Leben gerufen, um, den Ankauf des Seminarzentrums "Haus Rif" vor Augen, ein Konzept zu erarbeiten, welches sowohl die Bedürfnisse der Vertragspartner betreffend zusätzlicher Räumlichkeiten als auch die unbedingt notwendigen baulichen Maßnahmen beinhalten sollte. Mit der Sanierung zweier Häuser des ehemaligen Beherbergungsbetriebes und deren Anbindung an das Sportzentrum durch einen unterirdischen Verbindungsgang wurde in diesem Konzept nicht nur dem räumlichen Entwicklungsprogramm der Vertragspartner entsprochen, sondern es wurde auch eine Kapazitätserweiterung um ca. 25 % eingeplant.
Im November 1997 konnte mit den Erweiterungsbauten begonnen werden und bereits im Jänner 1999 war der Großteil dieser Bauten abgeschlossen. Für den Sport ergaben sich ab dem Jahr 1999 somit folgende neue Nutzungsmöglichkeiten:
Leichtathletik-Trainingshalle
Eine kombinierte Trainings- und Testhalle für leichtathletische Lauf- und Sprungdisziplinen: das Herzstück des Erweiterungsbaues - die Leichtathletik-Trainingshalle - wurde teilweise unterirdisch in einen Hügel gebaut. Im Bereich dieser Leichtathletikhalle sind Möglichkeiten für 60 m Sprint, Weitsprung, Stabhochsprung, Hochsprung sowie auch eine Laufbahn mit erhöhtem Kurvenradius und Gegengerade (ca. 180 m Laufstreckenlänge) vorgesehen. Diese Halle sollte aber auch den verschiedenen Trainingsgruppen des Institutes für Sportwissenschaften und des Universitäts-Sportinstitutes für deren praktische Tätigkeiten zur Verfügung stehen. Der gezielte Einsatz der in dieser Halle installierten Messapparaturen für trainingsbegleitende Untersuchungen entspricht den modernen Grundsätzen des Trainings optimal (Opto-jump-Laserzeitmessanlage, Druckmessplatten zur Erfassung der Bodenreaktionskräfte usw.)
Sportbiomechanisches und sportmedizinisches Labor
Um den Trend des interdisziplinären Forschens und Lehrens entsprechen zu können, wurde das neue Labor in der Größe von ca. 120 m² von besonderer Wichtigkeit. Hier können sowohl sportbiomechanische (Mess- und Analyseeinrichtungen, EMG-Anlage, Druckmessplatten usw. ) als auch sportmedizinische Messvorrichtungen (Laufbandergometer, Spiroergometrie, Lactatanlayseanlage etc.) in einem Raum untergebracht und bei komplexen interdisziplinären Untersuchungsansätzen gleichzeitig eingesetzt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Studierende im Rahmen von Lehrveranstaltungen mit den verschiedenen Messapparaturen vertraut zu machen.
Kraftdiagnose und Trainingsraum
Die Überprüfung von unterschiedlichen Kraftfähigkeiten ist für viele Bereiche des Sports von großer Bedeutung. Im Bereich der Prävention ist das rechtzeitige Erkennen von Kraftdefiziten ebenso wichtig wie die trainingsbegleitenden Überprüfungen sportartspezifischer Kraftfähigkeiten im Spitzensport. Nach überwundenen Verletzungen bzw. operativen Eingriffen ist das gezielte Krafttraining mit regelmäßigen Kontrollmessungen eine der wichtigsten rehabilitativen Maßnahmen. In diesem Diagnose- und Trainingsraum können unter fachlicher Leitung die notwendigen Diagnosen bei den verschiedenen Zielgruppen und die daraus resultierenden Trainingsprogramme durchgeführt werden.
Labor zur Analyse und Steuerung der motorischen Ausdauer
Die motorische Ausdauer zählt zu den wichtigsten motorischen Fähigkeiten. Ihr kommt sowohl im präventiv orientierten Breitensport als auch im Leistungssport hohe Bedeutung zu. Für die Diagnostik dieser Fähigkeit stehen zahlreiche Prüfverfahren bereit. Laufband und Fahrradergometer, Spiroergometrie, Laktatanalysen usw. werden dafür vorwiegend herangezogen. Diese Analyseeinrichtungen wurden in einem großem Labor untergebracht, da bei der Testdurchführung ausreichende Sauerstoffzufuhr gewährleistet sein muss.
Sensomotorisches Testlabor
Auch den sensomotorischen Fähigkeiten wie Reaktionsschnelligkeit, Antizipationsfähigkeit, Auge-Hand-Koordination etc. wird im Bereich der Trainings- und Bewegungswissenschaft große Bedeutung beigemessen. Die Analyse dieser Fähigkeiten erfolgt im Allgemeinen an elektronisch gesteuerten Testgeräten, wobei diese in ruhigen, gut verdunkelbaren Räumen eingesetzt werden. Dieser Raum ist deshalb vor allem für Forschungszwecke der Universität und für den Spitzensport verwendbar. Neben dem "sportlichen" Erweiterungsbau wurden folgende Maßnahmen durchgeführt: Adaptieren und Erweiterung des Buffetbereiches, Einbau von Büroräumen im Bestandsobjekt, Neuerrichtung einer Garagenanlage, Sanierung "Haus Rif" (Büroräume, Seminarräume, Hörsaal)
Errichtung Studentenwohnheim und Garconnieren
Vertraglich hat sich der Bund ein Baurecht für die Errichtung eines Studentenwohnheimes einräumen lassen. Hier standen das "Küchengebäude" des ehemaligen Beherbergungsbetriebes "Haus Rif" sowie Grundstücke für einen Neubau zur Verfügung. Im Küchengebäude wurden 12 Kleinwohnungen für Trainer, Übungsleiter und Leistungssportler errichtet. Unmittelbar daneben wurde ein Studentenheim mit 65 Betten für Sportstudenten dazu gebaut. Erstmals kann man damit in Salzburg von einem "Campus" für Sportstudenten nach amerikanischem Vorbild sprechen. Letztendlich waren der Ankauf eines Grundstückes im Einfahrtsbereich (35.000 m²) sowie die Anpachtung der benachbarten Christbaumzucht (15.000 m²) zukunftsweisende Schritte, um einerseits eine Schutzzone zur immer näher an das Sportzentrum rückenden Nachbarschaft zu bilden, andererseits stehen aufgrund der Sportflächenwidmung Möglichkeiten offen, auch weiterhin dem Sporttrend der Zeit Rechnung zu tragen, um bei Bedarf die Sportanlagen auszubauen.
Ankauf Schloss Rif
Seit dem Jahr 2000 gab es intensive Gespräche betreffend der Übersiedlung des Instituts für Sportwissenschaften in das ULSZ-Rif, welches nach wie vor mit seinen Büroräumen, der Bibliothek und verschiedenen Hörsälen in der Akademiestraße angesiedelt ist. Überraschend wurde dann im Herbst 2002 das Schloss Rif, welches unmittelbar an die Grundstücksgrenze des Sportzentrums situiert ist, zum Kauf angeboten. Die im Schloss zur Verfügung stehenden Büro- und Hörsaalflächen waren fast identisch mit den benötigten Flächen des Instituts für Sportwissenschaften.
Somit wurde in Erwägung gezogen, auf den Neubau zu verzichten und das Schloss Rif anzukaufen und zu adaptieren, wobei verschiedene Vorteile offensichtlich wurden:
- Der geplante Neubau bzw. Umbau bestehender Objekte zur Unterbringung des Instituts für Sportwissenschaften würde erspart bleiben.
- Der Ankauf des Schlosses bedeutet den Erwerb eines wertvollen Kulturgutes für das Land Salzburg.
- Die Übersiedlung des Instituts für Sportwissenschaften in das ULSZ-Rif würde auch den Standort Rif als internationales herausragendes Trainings- und Ausbildungszentrum in Sachen Sport noch mehr rechtfertigen.
Nach relativ kurzer Verhandlungsdauer haben sich Bund und Land entschlossen, das Schloss Rif für die Verwendung der Universität Salzburg - Institut für Sportwissenschaften - anzukaufen. Die Unterzeichnung des Kaufvertrages erfolgte Ende Oktober 2003, wobei anschließend mit den entsprechenden Adaptierungsarbeiten für die Universität begonnen wurde.
Am Dienstag, dem 12. Oktober 2004, konnte dann die feierliche Eröffnung von Schloss Rif durchgeführt werden. Viel Prominenz aus Stadt und Land Salzburg kamen, um die Fertig- stellung der Renovierung von Schloss Rif und somit die neue Heimat unserer Sportwis-senschafter zu bewundern. Neben dem Fachbereich für Sport- und Bewegungswissen-schaften profitieren nun auch alle in diesem Fachbereich eingegliederten Institutionen, wie die Universitätslehrgänge für Sportjournalismus, Health & Fitness, Sportphysiotherapie und das Christian Doppler Labor „Biomechanics in Skiing". Den Bediensteten und Studierenden stehen seit diesem Zeitpunkt Hörsäle, Seminarräume, eine Bibliothek und Arbeitsräume in ganz besonderem Ambiente zur Verfügung. Mit Schloss Rif und dem Universitäts- und Landessportzentrum Rif verfügt die Universität Salzburg über einen Campus für Sportwissenschaften, der europaweit seinesgleichen sucht, so Universitätsprofessor Dr. Erich Müller, Leiter des Fachbereichs.
Durch die behindertengerechte Ausstattung und die gute Akzeptanz durch die Ver- sehrtensportler ist Rif bundesweit das einzige Sportzentrum geworden, in dem Hoch- leistungssport, universitäre Ausbildung, Breitensport, Versehrtensport und wissenschaft- liche Forschung unter einem Dach integriert sind.
Durch die Eröffnung von Schloss Rif und den Ankauf eines großen Grundstückes stehen viele Möglichkeiten offen, dem Geist der Zeit im Sport Rechnung zu tragen, um auf aktuelle Sporttrends zu reagieren.
Da das Sportzentrum Rif bei der Fußballeuropameisterschaft 2008 als Trainingszentrum zur Verfügung stehen wird, laufen auch hier schon die Vorbereitungen, um den zu dieser Zeit in Rif trainierenden Teams optimale Bedingungen anbieten zu können.


