Aktuelles aus dem ULSZ-Rif

Ein Nachruf zu Niki Stajkovic

20.02.2017

Seit vergangen Freitag ist Niki Stajkovic nicht mehr unter uns - die Wassersprung-Legende verstarb bei einem Bade-Unfall im ULSZ-Rif. Dass er genau in jenem Element, das sein ganzes Leben prägte, verstarb, ist besonders tragisch. Schon in ganz jungen Jahren wurde Niki von seinem Vater im Wasserspringen instruiert und holte mit zwölf Jahren schon seinen ersten Staatsmeistertitel. 1972 gab er in München im zarten Alter von 13 sein Olympiadebüt und sorgte dabei mit Rang 18 für Aufsehen.

Zahlreiche Erfolge prägten seine Sportlerlaufbahn. Fünf Teilnahmen bei Olympischen Spielen, zwei Medaillen bei Europameisterschaften, zwölf Österreichische Meistertitel und etliche Erfolge bei internationalen Meetings zeugten von der Klasse des Niki Stajkovic. Nach seiner sportlichen Karriere lebte er lange auf Hawaii und blieb als Sportdirektor der Red Bull Cliff Diving Tour dem Sport treu.

Mit Niki Stajkovic verliert die Sportwelt nicht nur einen sehr erfolgreichen Athleten, sondern auch ein Idol für viele Nachwuchssportler. Niki wird uns als warmherziger, lustiger und ehrgeiziger Mensch in Erinnerung bleiben. "Niki war einer der ersten äußerst erfolgreichen Leistungssportler, die in das Bundesheerleistungszentrum nach Rif gekommen sind. Seine professionelle Einstellung zum Sport auf der einen Seite und sein offenes und unkompliziertes Wesen auf der anderen Seite haben ihn zu einem ganz großen Sportler in der österreichischen Sportfamilie gemacht", so ULSZ-Direktor Wolfgang Becker.